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	<title>Jane Goodall Institut-Austria &#124; Uganda Reise Blog &#187; Lilian</title>
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		<title>Day 10: SOKO NIL</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 08:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man schon denkt, man hätte die gesamt Flora und Fauna Ugandas bereits aus dem Auto erspäht, wird man an den Murchison Falls, im Murchison Nationalpark spätestens eines besseren belehrt. Und ich war eigentlich schon sehr beeindruckt. Das man noch „beeindruckter“ sein kann ist mir neu. Wir erreichen das Nil-Ufer. Hm, ich war noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-455" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=455"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-455" title="036" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/036-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wenn man schon denkt, man hätte die gesamt Flora und Fauna Ugandas bereits aus dem Auto erspäht, wird man an den Murchison Falls, im Murchison Nationalpark spätestens eines besseren belehrt. Und ich war eigentlich schon sehr beeindruckt. Das man noch „beeindruckter“ sein kann ist mir neu.</p>
<p>Wir erreichen das Nil-Ufer. Hm, ich war noch nie am Nil. Zumindest hätte ich ihn -naiv betrachtet- ja auch eher Ägypten als Uganda zugeordnet. Immerhin entspringt er hier nicht am Lake Albert. So schlau ist man dank des<a rel="attachment wp-att-456" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=456"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-456" title="019" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/019-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a> „Reiseführers“ Hassan. Aber wunderschön ist er. Wir besteigen das Boot mit zwei Kameras und gerade als wir ablegen wollen erspähen wir am gegenüberliegenden Ufer zwei graue Dickhäuter.</p>
<p>Wir nähern uns. Knietief stehen die beiden im Ufergras. Sie wenden sich langsam ab. Als liefen die Minuten plötzlich in Zeitlupe, bewegen sich die wunderschönen Grauen weg von uns. Als wir es wagen noch näher zu <a rel="attachment wp-att-457" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=457"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-457" title="063" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/063-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>kommen, dreht sich einer der beiden um, bewegt sich in einem Halbkreis auf uns zu, als wolle er sagen: „Kommt ja nicht näher“.  Wir tun wie wir geheissen und bewegen uns langsam den Flußlauf hinab.  Und schon wieder bin ich in ein Tier verliebt.<span id="more-453"></span> </p>
<p>Wir hören Geschichten von den gefährlichsten Tieren des Flusses. Ich denke an Krokodile. Nein, es handelt sich um die „Hippopotamus“. Zugegeben ich denke zuerst an was anderes als Nilpferde. Die erscheinen einem so ruhig, fast drollig. Doch dem ist nicht so, hätten wir ja gelernt. Außerdem irritiert die afrikanische Intonation immer noch meine „Übersetzungszellen“. „Ibbobotaamas“.</p>
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<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-458" style="float: right; border: 0px initial initial;" title="5887" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/5887-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" />Was ist das wieder für ein Tier? Mittlerweile ist es schon passiert, ich denke Tiernamen in Englisch. Liegt an Hassans englischem „Africans Wildlife“-Buch in seinem Auto und daran, das ich auch auf Deutsch einen „Crested Crane“ oder „Hornbill Bird“ nicht erkennen würde.</p>
<p>Und da sehe ich auch schon die ersten glänzenden, kleinen, grauen Inseln mit wackelnden rosa Öhrchen im Nil. Plötzlich bewegen sich die „Inseln“. Nilpferdköpfe auf Nilpferdrücken werden neu geordnet. Es war wohl der Kopf des oben liegenden Nilpferdes zu schwer für das darunter liegende.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-459" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=459"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-459" title="2620" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/2620-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>So scheint´s wenn sich die Nilpferde Wasserfontänen in die Luft blasend „unterhalten“ und die Plätze für die nächsten 15 Minuten so neu verhandeln. Sie wirken so friedlich. Unglaublich, dass sie aus dem Wasser tauchend ganze Boote samt Besatzung „vernichten“ können. Aber beeindruckend wie viele es gibt. Die Natur hier ist so üppig. So reich. So wunderschön.</p>
<p>Wirklich nicht mehr wurscht sind mir die Krokodile. Das Kasperl-Krokdil mag ja klein und süß sein&#8230; Wobei im vergleich zum Kasperl&#8230; Aber diese Brocken&#8230; 3 bis 5 Meter lange Krokodile. Gefährlich und majestätisch wirkend. Wenn man sie erspäht hat, wie sie da regungslos mit geöffnetem Maul am Ufer verharren, wie große Baumstämme. Plötzlich von einer auf die andere Sekunde ergreift „Leben“ den regungslosen  „Baumstamm“ und er gleitet durch die Sonne als blitzschnelles Raubtier. Eines der Echsen-Majestäten gleitet knapp unter unserem Boot ins Wasser. Einen Moment lang erstarre ich, als das Krokodil in unsere Richtung wie ein „Fidschi-Pfeil“ los schießt. Nur weglaufen&#8230; haha&#8230; Trotzdem. Schön sind sie. Meiner Liebe zu Echsen tut auch dieses Erlebnis keinen Abbruch.</p>
<p>Zwischen den Krokodilen blitzen kleine azurblaue und kaminrote Flecken auf. Farbmischungen so bunt wie sie nur die Natur zu kleinen „Gefiederkunstwerken“ zusammensetzten kann. Einige „Kingfisher“ verschiedenster Farben besiedeln das Ufer.<a rel="attachment wp-att-471" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=471"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-471" title="DSCF0691" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSCF0691-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Und dann sehen wir im rötlich-gelben Sandstein eine Art „Vogelhochhaus“: in die Wand gebaut kleine Löcher, dazwischen glänzt das Gefieder einiger bunter Bewohner.  Das Alterlaa oder Neuperlach der Vogelhäuser. Die einen okkupieren, wie die „Weaver Bird“ Bäume, die anderen Stein.</p>
<p>Ich bin hin und weg und könnte einfach nur stundenlang den Nil herunter und wieder heraufschippern. Es wird noch was mit der SOKO NIL.</p>
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		<title>Day 9: KORRDIOR die 2.! Unendliche Weiten und unendliche Freude</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 08:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Day 2: KORRIDOR PROJEKT: Unendliche Weiten und unendliche Freude Hoima die Zweite. Diesmal fahren wir aber den Berg hinauf um über das gesamte Korridorprojekt blicken zu können. Wie immer über Stock und Stein. Kein Schlagloch auslassend. Es wäre auch schade eines zu verpassen. Schließlich haben wir mittlerweile bei diesen Fahrten die größte Freude: „Wer macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Day 2: KORRIDOR PROJEKT: Unendliche Weiten und unendliche Freude</p>
<p><a rel="attachment wp-att-463" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=463"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-463" title="2214" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/2214-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Hoima die Zweite. Diesmal fahren wir aber den Berg hinauf um über das gesamte Korridorprojekt blicken zu können. Wie immer über Stock und Stein. Kein Schlagloch auslassend. Es wäre auch schade eines zu verpassen. Schließlich haben wir mittlerweile bei diesen Fahrten die größte Freude: „Wer macht den schönsten Nikolaus?“ (Er möge uns an dieser Stelle verzeihen. Ans Original kommen wir ja sowieso nie ran). Also fahren wir „uh-ah“-schreiend den Berg hinauf.</p>
<p>Wir suchen den perfekten Platz zum filmen. Wie ihr sehen könnt unter sehr waghalsigen Einsätzen.<span id="more-450"></span>Daniel Haenni, vom Schweizer Jane Goodall Institut, der dieses Projekt gegründet hat und nun seit einigen Jahren mit der <a rel="attachment wp-att-464" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=464"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-464" title="IMG_0778" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0778-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Unterstützung des Österreichischen Institutes dieses großartige Projekt betreut führt uns persönlich auf den Berg. Wir staunen alle sehr. Riesengroß, kaum abschätzbar liegt der Korridor vor uns. Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell die Bäume wachsen und wie schnell damit der Korridor. Wie schnell damit die Schimpansen sich wieder einen Weg durch den Urwald bahnen können und die Menschen eine Aufgabe in der Aufforstung, der Züchtung von Jungbäumen und dem Schutz von Tier und Natur haben. Somit ein Einkommen&#8230;. Janes Kreislauf. Das Zusammenwirken von Mensch, Tier und Natur. Die Möglichkeit den entscheidenden Unterschied zu machen. Bei diesem Projekt kann man das besonders gut sehen und verstehen. So lange die Menschen nicht begreifen, warum sie den Regenwald nicht abholzen sollen und die Auswirkung Ihres Handelns begreifen und sich letztendlich auch selbst damit schaden, würde der Wald weiter abgeholzt werden.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-465" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=465"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-465" title="IMG_0784" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/IMG_0784-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><br />
Wir stehen hoch auf dem Berg, von da drüben bei den beiden Bergen, bis da wo der Fluß mündet. Da drüben, wo so ein kleines Tal ist&#8230;. versucht uns Daniel zu erklären, wie groß der Korridor wirklich ist. Stu versucht das ganze mit der Kamera einzufangen. Es ist überwältigend. Auch die Temperatur ist es an diesem Tag mit fast 40 Grad und wir ziehen dankbar den Rückzug in die Schule an.</p>
<p>Man erwartet uns schon ungeduldig. Im Jane Goodall Swiss Education Center der <a rel="attachment wp-att-466" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=466"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-466" title="3832" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/3832-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Korridor Projektes. Die Schule ist an das Korridor Projekt angegliedert. Auch hier wird Bildung als Chance vermittelt. In Janes Sinne wird den Kindern das „Wissen der Welt“ weitergegeben, damit sie eines Tages die Hoffnungsträger sein können. Die Kinder stehen in Ihren Blau-Rot-Weißen Wollpullovern vor uns mit dicken Röcken und warten darauf uns zu begrüßen. Am liebsten möchten sie damit auch gleich loslegen nur haben sie nicht mit dem europäisch-amerikanischem Sonnenstich gerechnet: wir brauchen erst mal bis wir aufgebaut haben. Wir möchten das Ganze ja auch auf Kamera und Foto festhalten.</p>
<p>In einer Schlange stellen sie sich auf. Das zu Vorderst stehende Mädchen stimmt solo ein Lied an. Die anderen Stimmen ein. Sie tanzen auf dem Vorplatz der Schule uns entgegen. Um uns herum. „Welcome, welcome our visitors!“ singend. Was auf ugandisch <a rel="attachment wp-att-467" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=467"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-467" title="3792" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/3792-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>und musikalisch in etwa so klingt: „We-hel-kaam- We-hel-kaam. Wehelkaam aur Wistars. Wi are häppi to si you. Wi aare häpbi tu sii you.“ Die Lehrer begrüßen uns und kündigen ein zweites Lied an. Davor rezitier-rappen zwei Mädchen uns ein Gedicht über den angrenzenden Wald, über seine Pflanzen, Tiere und die Dankbarkeit darüber, das es ihn gibt den Wald. Ein zweiter Song wird angestimmt und guess what? Ich darf mittanzen. Nicht dass ich dabei gerade eine gute Figur machen würde. Mein Afro Lehrer möge mir verzeihen. Rhythmisch fühle ich mich wieder ein bisschen wie in meinen ersten Solfegigio-Klassen beim legendären Professor Csarda an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst und wie er seine „Rhythmusdiktate“ liebevollst in den Äther rief voller Unverständnis warumFrau Klebow es einfach nicht hören kann.</p>
<p>Na fühlen kann ich es. Zumindest heute. Und hier. Wie immer ist die Sprache Lachen. Die Mädchen und einige wenige Jungs im Alter von 11 bis 17 Jahren sind bezaubernd.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-468" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=468"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-468" title="2514" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/03/2514-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Edna, eine der Lehrerinnen hier, führt Daniel und mich durch die Schule. Sie zeigt uns die Lehrerzimmer, die Küche, die Räume für das Personal und die Lehrer. Die sanitären Anlagen und schließlich den großen, bunten Klassenraum an dem in der Mitte der Decke eine kleine Weltkugel hängt, die sich im Wind dreht. Die Wände Türkisblau. Überall an den Wänden bunte Bilder von Tieren und Pflanzen und dem Umgang damit. Ich denke Schule sollte bei uns auch mehr so sein: bunt und naturnah&#8230;</p>
<p>Es ist ein beeindruckender Nachmittag. Und ich habe eine ganze Klasse als &#8220;Brieffreund&#8221; gewonnen&#8230;.</p>
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		<item>
		<title>Day 8: &#8220;Hoima: Das Korridorprojekt&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 11:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 4. Februar 2012 Tag 7: Hoima / Korridor Project Day 1 Nach einer langen Fahrt mit vielen hassanschen Geschichten, sind wir gestern Abend in Hoima angekommen. Die Speisekarte europäisch-amerikanisch-englisch. Uäh! Alles was man sich nicht in seinem Urlaub wünscht! Ich weiß jetzt schon die kommenden 3 Tage werden die Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 4. Februar 2012<br />
Tag 7: Hoima / Korridor Project Day 1</p>
<p><a rel="attachment wp-att-435" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=435"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-435" title="676" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/676-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Nach einer langen Fahrt mit vielen hassanschen Geschichten, sind wir gestern Abend in Hoima angekommen. Die Speisekarte europäisch-amerikanisch-englisch. Uäh! Alles was man sich nicht in seinem Urlaub wünscht! Ich weiß jetzt schon die kommenden 3 Tage werden die Tage des &#8220;Vegetable Currys mit Chapati oder Reis&#8221;. So weit das einzige &#8220;Local Food&#8221;. Dazu ein paar &#8220;Nile&#8221;- Biere, unser aller Lieblingsbier auf der Reise. Nun auch &#8220;Bayern-approved&#8221; &#8211; denn wir haben&#8217;s ja schließlich erfunden! Außer Bos, der am liebsten &#8220;Club&#8221;&#8216;, ein ugandisches Pils trinkt, werden wir alle von sanften &#8220;Nil-Wogen&#8221; in den Schlaf geschaukelt. Bis zur nächsten &#8220;Nil O&#8217;Clock&#8221;&#8230; <span id="more-365"></span></p>
<p>Frühmorgens besuchen uns Daniel Haenni vom Jane Goodall Institut-Schweiz, den wir schon am ersten Tag am Flughafen <a rel="attachment wp-att-436" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=436"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-436" title="648" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/648-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>kennen gelernt haben, und der das Korridor Projekt in Uganda ins Leben gerufen hat. Sowie Robert, ein junger Ugander der das Korridorprojekt ebenso mitleitet. Nikolaus, Stu, Greg, Michael und Walter machen sich an die Interviews mit den Beiden, während ich die Zeit und den freien Computer (man könnte unsere Reise auch unter dem Motto &#8220;Bereise Uganda mit einem Portable Modem und vier Computern auf der verzweifelten Suche nach schnellem Internet&#8221; nennen) nutze.<br />
Um 13h brechen wir Richtung Korridorprojekt auf. Doch vorher müssen wir Nikolaus verabschieden, der uns heute Richtung Wien verlässt. Kurzzeitig beschließen wir ihn einfach am Hotel anzuketten, da wir unseren Meister des Tons, nicht so einfach fort <a rel="attachment wp-att-437" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=437"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-437" title="637" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/637-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>lassen wollen. Ihm sei hier an dieser Stelle Danke gesagt. Wir vermissen Dich!<br />
Wenn ich ihn richtige verstanden habe, war seine Heimreise alles andere als lustig, denn in London lagen 10cm Schnee, was einen Briten, so meint Stu, ganz schön nervös werden lässt, und so konnte die Maschine nicht landen. Schnee? Unvorstellbar. So schnell haben wir uns an die herrlich Wärme Temperatur in Afrika gewöhnt.</p>
<p>Wir schwingen uns mit allen Kamerabags ins Auto und machen uns mit Robert und Moses, den wir unterwegs in Hoima aufgabeln, einem ehemaliger Lehrer, der sich heute um die Bauern des Korridor Projektes kümmert, auf den Weg zum Korridor.</p>
<p>Robert und Moses erklären uns die Bedeutung des Korridor Projektes für die lokale Bevölkerung. Generell ist das <a rel="attachment wp-att-438" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=438"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-438" title="674" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/674-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Korridorprojekt eine 66Ha große Fläche, auf der einKorridor aus Bäumen aufgeforstet wird, um verschiedene Waldfragmente miteinander zu verbinden. Da die Abholzung auch durch die Locals passiert, versucht man die Menschen an der Aufforstungsarbeit zu beteiligen und ihnen so einen Lohn zukommen zu lassen. Gleichzeitig wird hier &#8220;Erziehungs- und Bewusstseinsarbeit für die Zusammenhänge der Natur geleistet. Die Menschen sollen unabhängig von der Rodung des Waldes ein Einkommen haben. Im Verständnis das nur im Einklang von Mensch, Tier und Natur eine nachhaltige Veränderung stattfinden kann. Wird der Wald weiter gerodet, gibt es irgendwann nichts mehr zu roden. Die Schimpansenpopulation und der Rest der Tierwelt wird zurück gedrängt, hat keine Lebensräume mehr und fällt über die Felder der Bauern her. Wenn jeder seinen Lebensraum wahrt, überleben alle. Ein auf Langfristigkeit angelegtes Programm des JGI- CH in Zusammenarbeit mit dem JGI-A.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-439" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=439"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-439" title="690" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/690-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Als Bauer hat man die Möglichkeit sich dem Korridorprojekt anzuschließen, indem man bestimmte Auflagen erfüllt, dafür aber sozusagen als Subvention z.B. Ziegen zur Verfügung gestellt bekommt. Wir besuchen Betty, eine Bäuerin des Korridor Projektes. Stolz zeigt sie uns ihren Ziegenstall, ihren Hof und ihre kleinen Felder auf denen Amaranth und eine Art afrikanischer Hirse, sowie &#8220;Eggplant&#8221;, also Melanzani oder auch zu deutsche Auberginen, angebaut werden. Beeindruckt bin ich vom &#8220;Silo&#8221;.</p>
<p>Robert und Moses erklären mir hier sei der &#8220;Silo&#8221;  &#8211; doch ich sehe weit und breit nichts. Ich frage noch mal nach, wo denn der Silo sei, ich sehe nur Felder. Sie grinsen mich an und meinen ich stünde darauf. Wie ? Unter mir, im Boden, das sei der Silo. Hier werde das Tierfutter eingegraben. In eine mit Plastikfolien ausgelegte Mulde im Boden. Das Gras für die Ziegen wird hier eingegraben und vergärt. So hat man immer Futter für die Ziegen. Wieder mal bin ich beeindruckt. Ein &#8220;Silo&#8221; muß also kein meterhoher Metallturm sein. <a rel="attachment wp-att-440" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=440"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-440" title="682" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/682-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Betty erzählt uns, weiviel ihr das Projekt bedeutet und wieviele Chancen sich dadurch für sie eröffnen und das sie sich wünscht in Zukunft auch noch Hühner und Kühe zu bekommen und das sich viele Menschen dem Korridorprojekt anschliessen mögen, denn es bedeutet für die Menschen Unabhängigkeit.</p>
<p>Das wünschen wir uns auch für die Menschen Ugandas.</p>
<p>Morgen geht es noc<a rel="attachment wp-att-441" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=441"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-441" title="684" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/684-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>h einmal zum Korridor Projekt. Wir freuen uns.</p>
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		<title>Day 7: &#8220;On the Road again&#8221; oder &#8220;Hyänen, Störche, Lizards und die  Crested Cranes&#8221;</title>
		<link>http://www.reisen.janegoodall.at/?p=362</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 3. Februar 2012 Tag 7: Kibale -&#62; Hoima Ein neuer Morgen. Ein neuer Sonnenaufgang über dem weiten afrikanischen Land. Zum ersten Mal in Tagen stehen wir spät auf und können in Ruhe frühstücken. Theoretisch unser erster halber Tag Pause. Aber nicht mit uns. Greg und Stu filmen den Sonnenaufgang. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 3. Februar 2012<br />
Tag 7: Kibale -&gt; Hoima</p>
<p><a rel="attachment wp-att-426" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=426"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-426" title="_MG_8210" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_8210-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ein neuer Morgen. Ein neuer Sonnenaufgang über dem weiten afrikanischen Land. Zum ersten Mal in Tagen stehen wir spät auf und können in Ruhe frühstücken. Theoretisch unser erster halber Tag Pause.<br />
Aber nicht mit uns. Greg und Stu filmen den Sonnenaufgang. Ich möchte morgens einfach ins Wasser springen und danach die Blogs der letzten zwei Tage, drei Blogs, online stellen, sowie mit Stu, der mir grandios und mit Engelsgeduld, Fotos und Filme herunter rechnet und mit mir aussucht. Hätten wir schnelleres Internet, hättet Ihr alle auch mehr davon! Nikolaus sitzt schon mit Stu und Greg am Pool, als ich mit dem I- Pad bewaffnet zur Frühstücksterrasse komme. Er hört sich mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht durch die Soundfiles der letzten Tage. Michael sitzt auch schon unten und schreibt Facebook Einträge für das JGI-A, während Walter schon die weitere Reise plant. Bos sucht sein Material für seinen Beitrag für das ugandische Fernsehen zusammen. Eine ganz normale Reisetruppe eben!<span id="more-362"></span>Wir laden unser Equipment, diskutieren die nächsten Tage, helfen uns gegenseitig und frühstücken irgendwann daz<a rel="attachment wp-att-427" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=427"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-427" title="_MG_8185" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_8185-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>wischen. In letzter Minute bekomme ich auch endlich die Blogs online. Wir können endlich los. Habe ich schon erwähnt, das ich unsere Reisetruppe liebe? Man hätte uns nicht besser zusammenstellen können.</p>
<p>Uns erwartet die staubigste Strasse von ganz Uganda. Unnötig zu erwähnen, dass sie die schönsten Schlaglöcher besitzt. Es ist Trockenzeit und roter Sand fliegt durch die Luft. Die Büsche und Bäume, die die Strassen säumen sind mehr rot als grün. Sein eigenes Wort versteht man nicht mehr und auch Hassan ist konzentriert darauf kein Schlagloch zu übersehen. Seine Geschichten gehen mir schon ab!</p>
<p>So versuche ich mich also mal wieder im Schreiben. Nur damit ihr wisst, wie diese <a rel="attachment wp-att-429" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=429"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-429" title="DSC_0189 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0189-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Blogs entstehen: auf meinen Knien, suchend nach den richtigen Tasten zwischen einem Schlagloch und dem Nächsten.<br />
Sechs lange Stunden Fahrt liegen vor uns. Und nach der vorgestrigen Fahrt ist nunmal niemand von uns mehr scharf darauf das Interieur eines Autos zu sehen.</p>
<p>Am Weg passieren wir wunderschöne Vögel: Hassan erklärt uns, das sind die &#8220;Crested Cranes&#8221;, die Wahrzeichen von Uganda. Einer ziert sowohl die ugandische Flagge, als auch eine der Münzen. Sie tragen die Farben Ugandas auf Ihrem Gefieder. Rot, Schwarz und Gelbgold. Sie sind treu, sie bleiben ein Leben lang zusammen. Stirbt einer der beiden Kraniche, bleibt der andere für den Rest seines Lebens alleine. Als die Menschen von Uganda die Vögel noch jagten, und dabei einen Vogel des Paares töteten, blieb der andere am Hausdach des <a rel="attachment wp-att-430" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=430"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-430" title="DSC_0226 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0226-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Jägers sitzen. Für immer. So erzählt es Hassan. Und Hassan traut man sich kaum zu widersprechen. Jagt man den Crested Cranes heute, wird man dafür verhaftet.</p>
<p>Stundenlang kann man Hassan zuhören, den wir auch schon Dr. Hassan nennen, da er immer darauf achtet, dass jeder von uns genügend Wasser trinkt und genügend Früchte isst. Wir haben eine Menge Spaß, da ich jeden Tag kleine Bananen haben möchte, und er es einfach nie schafft rechtzeitig an einem Bananenstand zu halten. Dafür hat er mir an einem Morgen frischen Mangosaft gebracht. Hassan ist Fahrer, nein Straßenkenner, Retter der Unterdrückten, Biologe, Geologe, <a rel="attachment wp-att-431" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=431"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-431" title="DSC_0220 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0220-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ernährungswissenschaftler, Fremdenführer und für uns alle ein Freund geworden. Wir lieben ihn!</p>
<p>Mein Blick bleibt an einem meiner Geliebten Lizards hängen als wir eine Pause machen. Michael kann immer noch nicht glauben, das ich diese Tiere wirklich liebe. Ja, Michael, auch die ein-Meter-langen auf Ngamba Island. An einem Baum entdecke ich eine ungewöhnliche, orange Blüte. Als ich mit der Kamera näher zoome, bewegt sich die Blüte und ist ein orangener Lizardkopf. Als ich näher kommt macht er seltsame Auf- und Abbewegungen. So als würde er in die &#8220;Knie gehen&#8221; und wieder hoch. Hassan erklärt mir: &#8221; They are Agama Lizards, These Black and Orange animals.&#8221; Und dass viele von ihnen beim Versuch eine Brücke zu überqueren gestorben seien. Deswegen würden sie bei jedem Versuch sich zu bewegen, den Untergrund auf Standfestigkeit überprüfen und daher die seltsamen Auf- und Abbewegungen <a rel="attachment wp-att-432" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=432"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-432" title="DSC_0743" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0743-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>machen. Aber klar. Herrlich. Danke. Da hat man doch keine Fragen mehr. Die &#8220;Bridge Testing Lizards&#8221;, wie Greg sie tauft, amüsieren uns noch eine Weile.</p>
<p>Als wir brennende Felder in einem Urwaldstück passieren, wird das Land in eine Art Endzeitstimmung getaucht, der Boden schwarz verkohlt, stellenweise Glut und züngelndes Feuer. Dunkle Rauchschwaden die gen Himmel ziehen. Auf der Straße und in der Luft hunderte von blauschwarzen Vögeln. &#8221; Abdim Storchs&#8221; erklärt Hassan. Die Störche Reihen sich in einer Linie um das brennende Feld auf. Und warten bis die kleinen Tiere und Insekten das brennende Feld panisch verlassen. Eine Art brennendes Storchenbuffet also. &#8221; They pray for the fire to stay for the Rest of their lives&#8221; endet Hassan grinsend seine Erklärung. Auch den &#8220;Ground Hornbill Storch&#8221; lernen wir an seinem Feuerbuffet kennen. Ein eigenartiger schwarzer Storch mit einem großen, rötlichen, verhornten Schnabel. Er klingt beim Fliegen, als hätte er einen Zusatzmotor eingebaut, um in der Luft zu bleiben. Scheint der Schnabel sei zu groß gewachsen für die vergleichsweise schmalen Schwingen. &#8221; He is not good in aerodynamics&#8221; resümiert Hassan.</p>
<p>Eine Viertelstunde habe ich über seine Hyänen-Geschichte gelacht. Er war etwas verwundert darüber, dass ich danach unbedingt Hyänen treffen wollte. &#8220;You know, the Hyena is not really smart&#8221;. &#8220;And they are dangerous, if you are drunken!&#8221;. Würde man dementsprechend vollkommen &#8220;im Öl&#8221;, zu hochdeutsch: vollkommen besoffen, am Straßenrand seinen Rausch ausschlafen, sei es schon vorgekommen, das Hyänen, ausgenockte Betrunkene auf Ihren Rücken gehievt haben und weggetragen haben. &#8221; You know, they can carry you on their backs for hours&#8221;. Hat der Volltrunkene Glück und wacht rechtzeitig auf, so ist er wenigstens nur meilenweit von zu Hause entfernt, irgendwo in &#8221; Hyenaland&#8221;, und wird wenigstens nicht, versehentlich für Aas gehalten, angefressen. Hyänen sind keine großen Jäger also entwickeln sie solche Alternativen Jagdstrategien.<br />
Hyänen können auch auf zwei Beinen laufen, was sie manchmal tun. Die Vorstellung finde ich noch viel lustiger. Hassan erklärt mir weiter, das Hyänen immer den Löwen folgen, da Löwen eindeutig einschüchternder auf den Rest des Tierreiches wirken und generell mit ihren Jagdstrategien erfolgreicher sind. Erlegt der Löwe ein Tier, stürmen die Hyänen von allen Seiten herbei und schreien laut. Machen jederlei Art von Lärm, um den Löwen von der Beute wegzutreiben. Ist der Löwe eher lärmresistent, verfolgen sie die nächste Strategie: auf die Beute pinkeln. Spätestens dann geben die meisten Löwen auf. Eigenurin-Therapie ist wohl etwas für Hyänen. Danach lachen sie fast hysterisch. Muß sehr ansteckend wirken, wenn man Hassan so zuhört. Leider habe ich wahrscheinlich keine Chance eine Hyäne zu sehen oder hören, was ich wirklich gerne würde. Außer ich besaufe mich heute Abend dermaßen, das ich mein Bett im roten Sand am Wegesrand finde&#8230;</p>
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		<title>Day 6: &#8220;Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 2. Februar 2012 Tag 6: Snare Removal Project, Kibale Forest National Park Nach unserer nächtlichen Marathonfahrt von elf Stunden und der nächtlichen Konfusion mit nur drei vorhandenen Zimmern, statt vier oder fünf und gerade mal drei Stunden Schlaf, dafür in einem der größten Betten das ich auf unserer Reise gesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 2. Februar 2012<br />
Tag 6: Snare Removal Project, Kibale Forest National Park</p>
<p><a rel="attachment wp-att-408" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=408"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-408" title="DSC_0276" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0276-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Nach unserer nächtlichen Marathonfahrt von elf Stunden und der nächtlichen Konfusion mit nur drei vorhandenen Zimmern, statt vier oder fünf und gerade mal drei Stunden Schlaf, dafür in einem der größten Betten das ich auf unserer Reise gesehen habe unter einem riesigen Moskitonetz &#8211; man könnte fast sagen &#8220;Moskitozelt&#8221; - wache ich auf und staune wo ich bin. Ein leichter rötlicher Schimmer dringt durch die geschlossenen dunklen Vorhänge mit afrikanischen Mustern. Ich öffne vorsichtig einen der Vorhänge und blicke auf eine schier endlose Ebene, schönste afrikanische Landschaft, große Regenwaldflächen. Darüber erhebt sich ganz langsam die Sonne. Rot und majestätisch. Ich muß mal wieder an den &#8220;König der Löwen&#8221; denken. Die Comiczeichner haben keine Minute übertrieben, nur dass in Echt alles noch viel schöner ist.<span id="more-359"></span><a rel="attachment wp-att-409" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=409"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-409" title="IMG_0471" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0471-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Mir stockt der Atem. Ich stehe inmitten des &#8220;Dorfes&#8221; der Kyaninga Lodge in Fort Portal. Die kleinen Blockhütten aus massiven, hellen Holzstämmen und Reisig zieren den Kamm eines Berges. Ich blicke ins Tal und dahinter erhebt sich langsam die rote Sonne. mein erster, afrikanischer Sonnenaufgang. Langsam färbt sich die Ebene golden. Ich gehe zurück von dem schmalen Holzsteg von meiner Hütte hinein und öffne alle Vorhänge. Auf der anderen Seite stockt ein weiteres Mal der Atem: Im Tal auf der anderen Seite liegt ein riesiger See. Ich kann meinen Blick kaum lösen. Ich habe tatsächlich noch nie ein so schönes Land wie Uganda gesehen.</p>
<p>Nach all meinen &#8220;Atemstockungen&#8221; bin ich natürlich zu spät dran&#8230; Ich laufe über die Holzstege zum Frühstücksraum und merke dass alle spät dran waren.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-410" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=410"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-410" title="DSC_0700" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0700-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wir teilen uns auf. Nikolaus, Michael, Walter, Stu und ich fahren Richtung Kibale Forest National Park, wo sich auf einem Universitätsgelände, das vom Jane Goodall Institut- Austria finanzierte &#8220;Snare Removal Project&#8221;, ein Projekt zur Entfernung von Fallen im Regenwald befindet. Gregory und Bos führen in der Zwischenzeit Interviews in der Lodge. Es ist unglaublich wie viele Menschen Walter in Uganda kennt, wieviele an den JGI-Projekten beteiligt sind. In den letzten Tagen haben wir mehr Menschen getroffen, als man sich normalerweise merken kann. Aber die Eindrücke bleiben. Menschen, Tiere und Natur verwurzeln sich tief in meinem Kopf.</p>
<p>Ich denke an gestern. Am Weg zurück von den Batwas wollte Felix uns unbedingt noch das Projekt eines Freundes zeigen. David, ein junger Biobauer und Biotierzüchter zeigt uns sein &#8220;Land&#8221;. Wie oft in Afrika ist an ein Naturschutz- oder Artenschutzprojekt ein &#8220;Research Center&#8221;, eine Forschungsstation, und vor allem ein &#8220;Educational Center&#8221;, eine Schule mit angegliedert. Die Kinder lernen über Tiere, über Tierzucht, über den Anbau von Obst- und Gemüse, über die Natur und naturgerechtes Verhalten. Ich wünschte bei uns würden solche essentiellen Dinge &#8220;größer&#8221; geschrieben.<a rel="attachment wp-att-411" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=411"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-411" title="DSC_0716" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0716-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Der Hof ist unglaublich schön. Auf einem leichten Hügel gelegen. Alles überschauend ein Wohnhaus, das David selbst gebaut hat. Aus &#8220;selbst gebackenen&#8221; Ziegeln und einem Dach aus Papyrus. Papyrus habe ich hier auch zum ersten Mal in ungepresster, nicht zu Papyrusrollen verarbeiteter Form gesehen. Wie überdimensionale, grüne Pusteblumen säumen riesige Papyrusfelder Ugandas Strassen. Sie sind äußerst widerstandsfähig und lassen sich eng geschlichtet zu wunderschönen Reisigdächern verarbeiten. Wieder einmal Solarkollektoren am Dach. Während wir in Europa und Amerika uns noch Gedanken machen, ob man nicht doch einen SUV als Drittwagen für die hügeligen Großstädte kaufen sollte, scheinen die Afrikaner vielleicht auch aus Ihrer &#8220;Not&#8221; einen &#8220;Tugend&#8221; gemacht zu haben. Wie auf Ngamba Island wird hier der Solarstrom gespeichert und mit Ressourcen sehr vorsichtig umgegangen. Bräuchen Menschen immer Not um &#8220;tugendhaft&#8221; zu sein? Muß es uns also erst schlechter gehen, damit ein großes, nachhaltiges Umdenken stattfindet?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-412" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=412"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-412" title="DSC_0717" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0717-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Doch &#8220;abgeschwiffen&#8221;&#8230; Wir besuchen Schweine, Ziegen und Hühner, deren Bestand sehr stark unter Weihnachten gelitten hat. Huhn ist hier das klassische Weihnachtsgedeck. Wir sehen Amaranth und Hirse, Auberginen und Erdbeeren. Darüber erhebt sich in bunten Farben das Educational Center. Ich beginne auch von so einer Farm zu träumen.</p>
<p>Während ich so meinen Farmerin-Tagträumen nachhänge sind wir im Kibale National Forest angkommen. Wie immer in BPT. &#8220;Black People Time&#8221;. Nur sind wir die einzigen, die immer zu spät kommen. Und entschuldigen uns zum hundertsten Mal in diesem Urlaub. Ein weiteres, dämliches Vorurteil wäre damit widerlegt. Und wäre da nicht unser Fahrer Hassan um uns Beine zu machen, wir wären noch später dran!<a rel="attachment wp-att-413" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=413"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-413" title="DSC_0725" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0725-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Emily Otali erwartet uns schon. Plötzlich läuft mir aus dem Dunkel ein Energiebündel entgegen und umschlingt meine Beine. &#8220;Frangipani&#8221;, &#8220;Pani&#8221;(Boni) genannt, Emilys Tochter. In einem durchsichtigen, rot gesäumten Rucksack trägt sie eine große blau-gelbe Stoffblume mit sich herum.</p>
<p>Sechs Männer, die ziemlich finster aussehen (wahrscheinlich weil wir so spät sind <img src='http://www.reisen.janegoodall.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) erwarten uns. Wir stecken uns, wie immer wenn man den Regenwald betritt unsere Hosenbeine in die Socken. Ich trage sogar meine schwarzen, wollenen Ballettstulpen darüber, die auch schon eine Weile nicht in Gebrauch waren und sich über den &#8220;Auslauf&#8221; freuen. Auch wenn sie angesichts von 30 Grad in der Sonne sicher nicht die beste Wahl sind. Egal. Ameisenbisse à la Regenwaldameise brauche ich wirklich nicht mehr.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-416" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=416"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-416" title="DSC_0454 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0454-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Unsere &#8221; Balletkompanie&#8221; zieht also los gen Kibale Forest. Der einzige Wald in Uganda der noch alle 12 Primatenarten beheimatet. 1990 begann das Snare Removal Project im Kibale Forest und seit knapp 15 Jahren gibt es auch das Educational Programm dazu, das auf dem Forschungsgrund der Makera University, Kaniawara Field Station angesiedelt ist.</p>
<p>Wir streichen in der Mittagssonne durch den Wald, als einer der Fallenentferner eine gesichtete Falle meldet. Als er uns näher winkt, erkenne ich die Falle mit bloßem Auge gar nicht. Erst als er einige Blätter anhebt und uns genau den schmalen Draht aus einem Elektrokabel zeigt, verstehen wir, was er mit &#8220;Head Snare&#8221; meint.</p>
<p>Die Falle ist eine Art Schlaufe, 20-30 cm über dem Boden. Wenn ein kleines Tier, wie eine der kleinen Antilopenarten, die &#8220;Red <a rel="attachment wp-att-417" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=417"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-417" title="IMG_0548" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0548-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>or Blue Duikers&#8221;, ein kleines &#8220;Forest Pig&#8221; oder ein &#8221; Warthog&#8221; - ein Warzenschwein (&#8220;Pumba&#8221; für Disneyfreunde) - sich darin verfängt und versucht sich loszureißen, zieht sich die Schlaufe immer enger zu. Die Tiere strangulieren sich dadurch leider fast oder auch ganz.</p>
<p>Nicht nur, dass mir die Idee mit den von mir so geliebten Warthogs gar nicht gefällt, erzählen uns die Ranger auch wie gefährlich diese Fällen für kleine Schimpansenbabys sind, die am Boden herumtollen.</p>
<p>Ich hätte diese Falle nie gefunden. Die Ranger erklären uns, dass es gewisse Zeichen gibt, auf die sie achten, die die Fallensteller hinterlassen, damit sie die Fallen wieder finden. Sie sind perfekte Spurenleser, wissen genau wann ein Blatt geknickt wurde oder eine Ast geschnitten. Sie lesen die Waldelefantenspuren, genau wie die Schimpansenspuren. Einer von ihnen katalogisiert die Schimpansenbewegungen jeden Tag. Die Fallenleger hinterlassen bestimmte angeschnittene Äste als Zeichen. Oder kleine Stöcke. Wie man das im Urwaldwirrwarr entziffert&#8230; keine Ahnung!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-418" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=418"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-418" title="IMG_0574" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0574-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Die Ranger halten uns zum Weitergehen an. Es gibt hier Waldelefanten, die ziemlich gefährlich sind. Es kommt vor, dass die Ranger einen ganzen Tag im Wald ausharren müssen und nicht zurück können, weil die Waldelefanten ihnen den Weg abgeschnitten haben. Den riesigen Elefantenfußabdruck vor mir und meinen kleinen Fuß darin betrachtend, hoffe ich mal das Beste.</p>
<p>Wir finden eine &#8220;Leg Snare&#8221;. Ich weiß gerade nicht, was von Beiden ich übler finden soll. Über einem Loch im Boden wird ein kleiner Steg aus Hölzern gelegt. Darauf eine Schlinge aus Draht. Darüber werden Blätter verteilt. Die Schlinge wird an einem nach unten, Richtung des Loches gebogenem Baum oder kleinen Stamm befestigt, der durch eine Hölzchenkonstruktion auf dem kleinen Holzsteg gesichert wird. Tritt ein Tier in die Falle, umschlingt die Schlaufe das Bein, das Holz darunter bricht, wodurch der Baum/Ast nach oben schnalzt und das Tier an einem Bein hängt. Schimpansen sind so stark, das sie sich zwar losreißen können, aber sich dabei Gliedmaßen abreißen können, da sich der Draht immer enger und enger zieht. Da die Schimpansenpopulation ohnedies durch die massive Landrodung sehr gefährdet ist eine Katastrophe. Vor allem für das arme Tier, das stundenlang in diesen Fallen leidet und kläglich verendet.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-419" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=419"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-419" title="IMG_0577" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0577-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Es gibt in ganz Uganda (nach dem Census von 2002) noch gerade 5000 Schimpansen aufgeteilt auf 12 Wildreservate. Die Waldfragmentierung - das heißt die Enstehung von kleineren, von einander abgeschnittenen Waldstücken - erschwert ihre Vermehrung zusätzlich. Doch zum Korridorprojekt, der Verbindung dieser Waldstücke, kommen wir später.<br />
Beeindruckend ist, dass einer der Fallenentferner, ein ehemaliger Fallensteller ist. &#8221; It takes a thief to catch a thief&#8221; sagt Emily. Und dass es Jahre gedauert hat, bis er er bei den anderen akzeptiert war und vor allem auch bei der Bevölkerung. Normalerweise passen die Fallenentferner die Fallensteller auch ab und sorgen dafür, dass sie rechtskräftig verurteilt werden. Wildern in den Naturreservaten ist nicht erlaubt. Erlaubt ist nur Jagen für den Eigenbedarf vor der eigenen Tür. Schließlich lebten in diesen Wäldern einst die Bataro und die Batschika, zwei Urstämme Ugandas. Ich bin froh, dass man diesen Urvölker nicht ganz ihren ursprünglichen Habitat entreißt. Wie das enden kann sieht man bei den Batwas.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-420" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=420"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-420" title="IMG_8353 2" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_8353-2-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Emily glaubt an &#8221; Conservation through Education&#8221;. Für das vom Jane Goodall Institute Netherlands und dem Jane Goodall Institute Austria finanzierte Snare Removal Programm, bedeutet es Gehälter und Equipment für die Angestellten bezahlen zu können. Sie haben damit einen angesehen Job und so hofft man langfristig, alle Fallensteller davon zu überzeugen lieber für die Er<a rel="attachment wp-att-421" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=421"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-421" title="DSC_0052" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0052-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>haltung des Urwaldes zu arbeiten.</p>
<p>Ein weiterer Ansporn für globales Umdenken. Wie schön wäre es im Einklang mit der Natur zu leben. Ich fühle mich glücklich bei diesem Gedanken als ich Afrikas Sonnenuntergang von meinem &#8220;Balkon&#8221; aus betrachte. Im Dunkeln ziehe ich gen Aufenthaltsraum der Lodge los, um mit der besten Reisegruppe der Welt den Geburtstag des großen Mr.Walter zu feiern! Happy Birthday Walter auch anderer Stelle und Danke, dass Du uns alle zusammengeführt hast und wir diese schöne Zeit in Uganda erleben dürfen.<br />
Die Müdigkeit des Tages weicht rotweingetränkter Bettschwere. Ich freue mich auf morgen!</p>
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		<title>Day 5: &#8220;Good Morning Everybody&#8221;, &#8220;Zu Acht in einem Banda&#8221; und &#8220;Schier endlos durch Ugandas Nacht&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 1.Februar 2012 8h- 3h Day 5 Tag 2 mit den Batwas. Wir fahren die selbe staubige Strasse hinauf zu den Batwa Pygmäen. Unsere Eindrücke von gestern sitzen tief. Die Bilder der Kinderfüße befallen von Infektionen, Flöhen und Würmern lassen mich nicht los. Wenn man so darüber nachdenkt, wieviel paar Schuhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit : 1.Februar 2012 8h- 3h<br />
Day 5 Tag 2 mit den Batwas.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-386" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=386"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-386" title="DSC_0257 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0257-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wir fahren die selbe staubige Strasse hinauf zu den Batwa Pygmäen. Unsere Eindrücke von gestern sitzen tief. Die Bilder der Kinderfüße befallen von Infektionen, Flöhen und Würmern lassen mich nicht los. Wenn man so darüber nachdenkt, wieviel paar Schuhe die meisten von uns besitzen&#8230; Hier würde ein paar Schuhe und etwas Desinfektionsmittel oder auch nur die Möglichkeit sich zu waschen um diesen Krankheiten vorbeugen sehr helfen. Die Batwas gehen bei knapp 10 Grad barfuß. Jeden einzelnen Tag.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-387" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=387"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-387" title="DSC_0332 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0332-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Wir besuchen heute den vom JGI-A finanzierten Wassertank, der in der Nähe der Batwa-Schule gebaut wurde. Das bedeutet für die Pygmäen nicht mehr barfuß mit Kanistern am Kopf das Wasser von der nächstmöglichen Quelle holen zu müssen. Sie gewinnen Zeit und in Zukunft soll hier mit der Hilfe des JGI-A ein Biogarten angelegt werden. Denn was die Batwa Pygmäen am dringendsten brauchen ist Essen. Ein Biogarten würde Unabhängigkeit und eine Zukunft bedeuten. <span id="more-355"></span><a rel="attachment wp-att-390" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=390"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-390" title="DSC_0426 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0426-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Einer der Lehrer, Nerson, führt uns danach durch die vier Klassenräume der Schule. Einfache Räume aus Ziegeln aus dem &#8220;Soil&#8221;, der Erde, in der Sonne getrocknet und danach in großen Öfen gebrannt. Die Dächer mit Reisig bedeckt oder mit einfachem Wellblech. Große Tafeln stehen im Staub an die Wand gelehnt. Vier Lehrer unterrichten Klassen verschiedener Größe.<a rel="attachment wp-att-389" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=389"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-389" title="DSC_0392 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0392-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Ich versuche mich mal als Lehrerin (mein Vater, mitterweile glücklich pensioniert, war Mathematik-, Physik- und Ethiklehrer auf meinem (!!!) Gymnasium). So betrete ich also eine Klasse. Bis auf Michael, der in der letzten Reihe Platz genommen hat, offenbar um seine Grundbildung aufzufrischen, stehe ich vor lauter fragenden Gesichtern, die sich über die &#8220;Muzungu&#8221;, die &#8220;Weiße&#8221;, Lehrerin wundern und mich staunend ansehen. Ich versuche es mit einem &#8220;Good Morning Everybody&#8221;. &#8220;Everybody&#8221; ist etwas schüchtern. Nerson erklärt das &#8220;Spiel&#8221;. Dann starten wir durch: &#8220;Good Morning Everybody&#8221;. Laut schallt mir &#8220;Good Morning Sir&#8221; entgegen. In vokalisierendem, langgezogegenen ugandischen Englisch korrigiert der Lehrer: &#8220;Diis(e) iis noot a Sör. Diis Lady is a Mädäam. Sou:&#8221;. Ich &#8220;trye again&#8221;, wie mir geheißen ein &#8220;Good Morning Everybody&#8221; und ernte ein &#8221; Good Morning Madam&#8221;. Wir schreiten voran mit &#8220;How do you do?&#8221; (ich glaube DER wichtigste Satz in Uganda. Darauf zu Antworten, sollte man jederzeit bereit sein), über &#8220;What is your name?&#8221; bis hin zum Zählen von 1-10. Das Finale bildet: &#8221; Her name is Lilian&#8221; laut lachend aus fünfundzwanzig Mündern mir entgegengerufen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-391" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=391"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-391" title="DSC_0479 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0479-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Einen Moment lang vergesse ich, wo ich bin. Alles scheint so normal. Man vergisst fast, dass die Kinder hier nicht mal die einfachsten Schulmaterialen besitzen. Hefte &#8220;Books&#8221; sind Mangelware. Genauso wie  jede Form von Stiften. Schüler lernen durch Zuhören, Wiederholen und Erinnern, wo Schreibmaterialien Mangelware sind. Ich denke an Laptops, Handys, Videospiele und Lärm in unseren Klassen. Konzentrationsmangel und das Unvermögen zuzuhören. Wie sehr Bildung in Europa und Amerika einen &#8220;Muß&#8221;-Charakter eingenommen hat und hier den größten Wunsch vieler darstellt. Die Hoffnung auf ein besseres Leben.</p>
<p>Ich schweife mal wieder ab&#8230;.<a rel="attachment wp-att-392" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=392"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-392" title="DSC_0500 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0500-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Seit gestern quälen wir uns mit dem Gedanken, wie man unsere Kleiderspenden am gerechtesten unter den Leuten verteilt. Romie ist aufgeregt. Wir auch. Wir beschließen einen großen Teil der Kleidung einer Famillie zu geben. Wir haben die besondere Ehre in eines Ihrer &#8220;Bandas&#8221;, ihrer kleinen, runden Stroh- und Reisighäuser eingeladen zu sein. Auf einem Durchmesser von knapp 2,00 Metern schlafen bis zu 8 Menschen. Manche der Männer haben mehrere Frauen. Der Kinderdurchschnitt einer Familie liegt bei 6,5. Ihr Durchschnittsalter beträgt gerade mal 28 Jahre. Eine ohne Kindersterblichkeitsrate. Die &#8220;Alten&#8221;, so sehr sie danach aussehen sind oft gerade mal 35.<br />
<a rel="attachment wp-att-393" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=393"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-393" title="DSC_0535 2" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0535-2-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Von der Schule begleitet uns Nerson über einen kurzen Steinweg und einen gras- und steinverwachsenen Abhang hinab zu einer Famillie. Mit den Kameras und den Kleidertüten ein steiler Abstieg. Um eine ausgelöschte Feuerstelle sitzen drei jüngere, eine ältere Frau, ein Mann, drei kleine Jungen im Alter von 5 bis 13 und ein älterer, halblinker Mann. Zwei der Frauen halten ein Baby und ein Kleinkind in den Armen. Zehn Menschen vor einer schier winzigen Hütte. Von Regenschutz keine Spur.<a rel="attachment wp-att-394" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=394"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-394" title="DSC_0576" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0576-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Sie begrüßen uns zurückhaltend, fast schüchtern. Ich packe zusammen mit Walter ein Kleidungsstück nach dem anderen aus der großen Plastiktüte. Ihre Augen beginnen vor allem bei den wärmenden Jacken und Kinderjacken die ich von Elke und Sonja &amp; Alissa bekommen habe zu leuchten. Die Jungs teilen sich die Jacken auf. Egal ob rosa, violett oder pink. Einer trägt dazu Alissas Mütze. Ich mache ein Foto für meine Nichte. Die Schuhe sind wahrscheinlich das wertvollste Geschenk. Ganz neue Schuhe. Nerson meint, wahrscheinlich werden sie sie am Markt verkaufen, obwohl sie sie so dringend bräuchten.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-395" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=395"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-395" title="DSC_0475 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0475-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wir werden als Dank in die Hütte gebeten. Zu siebt sitzen wir im Banda. Die Batwas setzen zu einem Lied für mich an. Wir klatschen gemeinsam. Wir lachen gemeinsam. Lachen ist überhaupt die Universalsprache in Afrika. Ich bin sehr gerührt und dankbar für die Einladung.</p>
<p>Als wir uns verabschieden, zeigt eine der Frauen auf meine dunkle Glaskugel-Kette mit dem kleinen, silbernen Buddha. Auch meinen Shiva an roten Perlen habe ich um den Hals. Ich möchte ihr den Wunsch erfüllen, öffne die Kette und lege sie ihr um den Hals mit einem guten Wunsch für sie und das Baby, das sie auf Ihren Arme trägt. In einem kleinen bunten Sommerkleid. <a rel="attachment wp-att-396" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=396"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-396" title="DSC_0600" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0600-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Ich denke an unsere Unterhaltung gestern im &#8220;Little Ritz&#8221; von Kabale, wo wir mit Felix und Romie und Bos saßen. Die Menschen in Uganda sind sehr gläubig. Der Großteil sind Christen, es gibt einige Muslimen und an die 10-15% der Bevölkerung die an &#8220;Witchcraft&#8221;, eine Art &#8220;Schwarzer Magie&#8221; glauben. Menschen glauben an den &#8220;Bösen Blick&#8221; und daran &#8220;cursed&#8221;, &#8221; verflucht, zu werden. Als wir unsere Liebe zum Buddhismus enthüllen und ich das Wort &#8220;Tempel&#8221; erwähne, höre ich: &#8220;Buddhism?! That&#8217; satanish&#8221;. Wir führen eine leidenschaftliche Diskussion darüber, was es bedeutet ein &#8220;Buddhist&#8221; zu sein, aber an Aussagen über Satan oder in Schlangenform erscheint und dass es wohl kaum christlich sein kann andere zu diskriminieren, scheiden sich die Geister. Definitiv ein in Uganda nicht anzuschneidendes Thema. Wir haben einen weiteren Unterschied in der Kultur gefunden. Am nächsten Tag erfahre ich von Bos, das die Menschen, die an die &#8220;Witchcraft&#8221; glauben, an mehrere Naturgötter glauben. Ich beginne zu begreifen, warum sie den Buddhismus vorurteilsbehaftet verdammen.<br />
<a rel="attachment wp-att-403" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=403"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-403" title="DSC_0336 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0336-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Witchcraft ist Teil des Alltags. Es gibt Beiträge in den täglichen Nachrichten. Menschen werden dafür vor Gericht verurteilt. Ein schwieriges Thema. Zu schwierig um es mit unserer wenigen Erfahrung wirklich zu beurteilen.<br />
Man ist einfach sprachlos, wenn eine Batwa- Frau vor einem sitzt und einem erklärt, das ihre Entzündung an den Beinen daher stammt, das sie verflucht wurde. Und sie nicht das Geld besitzt, um den Fluch wieder lösen zu lassen. Man weiß nicht, wie man helfen soll.<br />
So denke ich darüber nach, als ich den kleinen silbernen Buddha um den Hals der Batwa- Frau baumeln sehe. Möge sie keinen Ärger damit bekommen. Aber sie freut sich so sehr über die Kette. Also was soll&#8217;s. Vielleicht der Beginn der Völkerverständigung <img src='http://www.reisen.janegoodall.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> <a rel="attachment wp-att-404" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=404"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-404" title="DSC_0467 3" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0467-3-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Bos übersetzt mir, was die Batwas gesungen haben. Ein sehr persönliches und spezielles Lied. Darüber wie sehr sie sich freuen, dass wir in ihrem Haus sind. Und dass sie uns nie vergessen werden.<br />
Ich werde die zwei Tage bei den Batwas auch nie mehr vergessen und wünsche mir verstanden zu haben wie wir helfen können.</p>
<p>Die restlichen Kleider und leichten Medikamente geben wir Romie. Sie weiß am besten was zu tun ist. Helfen muß man auch erst lernen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-405" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=405"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-405" title="IMG_7983" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_7983-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Auf der längsten Fahrt durch Uganda, 11 Stunden über Stock und Stein, können wir lange darüber nachdenken. Und als ich endlich um 3 h früh in Kibale, Fort Portale, sind warte ich mal wieder als letzte im Urwald auf mein Zimmer. Aber ich liebe dieses Land. Es ist wunderbar und echt.</p>
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		<title>Day 4:  Eine neue Welt und 175 Decken</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 31.Januar  2012   Day 4,  Kabale &#38; Muko Forest, Lake Bunyonyi 58 Kilometer Fahrt von Kabale in den Muko Forest nahe dem Lake Bunyonyi liegen vor uns. Mitterweile sind wir 9: Romie ist bei uns, sowie Bos und nun auch noch Felix. Bos ist Romies Cousin mütterlicherseits. Felix ebenso, nur väterlicherseits. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 31.Januar  2012   Day 4,  Kabale &amp; Muko Forest, Lake Bunyonyi</p>
<p><a rel="attachment wp-att-302" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=302"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-302" title="DSC_0266" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0266-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>58 Kilometer Fahrt von Kabale in den Muko Forest nahe dem Lake Bunyonyi liegen vor uns. Mitterweile sind wir 9: Romie ist bei uns, sowie Bos und nun auch noch Felix. Bos ist Romies Cousin mütterlicherseits. Felix ebenso, nur väterlicherseits. Felix leitet ein Tourismusbüro in Kabale, stammt aber aus einem der an das Batwagebiet angrenzenden Dörfer und versucht zusammen mit  Walter und Romie, die als Repräsentantin des JGI-A der Ansprechpartner in Uganda und insbesondere für die Batwas ist, dem Urvolk Afrikas einen Lebensraum zu erhalten, zu schaffen und Entwicklungshilfe im wahrsten Sinne des Wortes zu leisten. Hilfe zur Selbsthilfe. Mögen die Batwas eines Tages nicht mehr auf Hilfe angewiesen sein. Das wünschen wir uns alle.<span id="more-298"></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-303" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=303"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-303" title="DSC_0278" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0278-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Romie bewundere ich sehr. 23, eine strahlende, mutige, junge Frau voll Energie. Eine Kämpferin mit einem großen Herz. Umso mehr, als ich die Rolle der Frauen hier in Uganda nicht einfach finde. Die Struktur ist patriarchalisch. Viele Frauen haben oft nur die Rolle der Mutter, der Köchin. Als ich Felix darauf anspreche sagt er: &#8220;They admire us naturally, we don&#8217;t make them do this&#8221;. Ich denke einfach, sie kennen es nicht anders, und haben wenig Möglichkeit aus ihrer Rolle herauszutreten. &#8220;in Uganda the women sit on the  floor, the men on the chair&#8221; &#8211; ich antworte Felix, dass in unserem Land, die Frauen auf dem Stuhl sitzen und die Männer stehen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-304" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=304"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-304" title="DSC_0327" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0327-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ich finde es auch reichlich seltsam, dass spät nachts im Hotel ankommend, die weibliche Hotelangestellte erst allen Männern persönlich ihr Zimmer zuweist, während ich mit Gepäck bis über meinen Schädel wachsend (´nein, ich veranstalte keinen Fashioncontest in Afrika, obwohl ich genug Kleidung dabei hätte. Es handelt sich dabei um die Kleiderspenden) unten an der Treppe stehen gelassen werde. Auch mitten im Urwald, fand man(n) das ganz normal. In mir beginnen mein Stolz und meine Wut einen hübschen &#8220;Emanzipations-Eintopf&#8221; zu kochen. Ich frage mich, wie es den Frauen hier wirklich geht?! Ich habe meine zwei Gentlemen in Gestalt von Stu und Greg, die mich bis zu meinem Zimmer bringen und nicht zulassen, dass ich das &#8220;Weiblein allein im Walde ganz still und stumm&#8221; bin. Die Frauen hier erscheinen zurückgezogener, scheuer. In ihre Rolle zurückgedrängt.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-305" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=305"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-305" title="DSC_0422" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0422-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ich danke auf meinem Rucksack sitzend, auf die Rückkehr meiner Zimmerzuweiserin wartend, in Gedanken Alice Schwarzer dafür in Europa als Frau leben zu dürfen. So sehr ich mich in Uganda verliebt habe missfällt es mir. Umso mehr bewundere ich Lily, Romie und Emily und die anderen starken Frauen, auf die ich hier in Uganda treffe. Wenn ich daran denke, dass einmal verheiratet (der Ehemann bezahlt bei der Hochzeit eine Art &#8220;Aussteuer&#8221; an die Eltern der Braut), die meisten Frauen hier Kinder und Feldarbeit und Haushalt &#8220;schmeissen&#8221; und Unglaubliches leisten, bin ich umso mehr beeindruckt.</p>
<p><span style="color: #0000ee;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-306" style="float: left; border: 0px initial initial;" title="DSC_0288" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0288-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></span></p>
<div>Ich wünsche mir, dass junge Frauen bei uns sehen können wie glücklich wir uns schätzen können und wie privilegiert wir als Frauen in Europa sind, anstatt dem nächsten photogeshoppten Hochglanz-Vorbild nachzueifern, eine &#8220;goldbebuchstabte&#8221; Designertasche, um das Jahresauskommen eines Batwakindes, die trotzdem &#8220;made in der Dritten Welt durch Kinderhände ist&#8221; sein höchstes Glück zu nennen und statt in Bildung lieber in ein paar Silikonbrüste investiert.&#8221;Living Dolls&#8221; eben. Wie es Natasha Walter so schön nennt&#8230; Doch ich schweife ab&#8230;. Pardon, aber so war das eben auf meinem Rucksack sitzend um 2:00 früh gestern Nacht.</div>
<div>
<p><a rel="attachment wp-att-307" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=307"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-307" title="DSC_0339" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0339-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Romie hat mir Walter von Spendengeldern des JGI-A 175 Wolldecken gekauft und den Transport in das abgelegene Batwa-Dorf organisiert. In dem auf 2200 Metern Höhe gelegenen Dorf kann es sehr kalt sein. Die Batwas leben in einfachen Hütten aus Lehm und Reisig. Die meisten Kinder laufen barfuß. Infektionen an den Füssen sind die Regel. Es gibt eigentlich keine medizinische Versorgung. Ein Volk, wie die Batwas, die Jahrhunderte lang im tropischen Regenwald überlebten und das nun, ihrer Lebensgrundlage beraubt, auf der Suche nach einem neuen Leben ist. Die Armut ist grenzenlos. Die Kinder froh und glücklich, das sie in der vom JGI-A mitfinanzierten Schule jeden Tag ein warmes Essen bekommen. Hunger ist Alltag. Mit einem Euro am Tag, könnte ein Batwa Kind hier ein besseres Leben führen. Ich habe mich schon für eine Patenschaft entschieden.</p>
<p>Als wir ankommen kommen uns wie Späher schon die ersten Kinder entgegen gelaufen. Alle haben sich am Platz vor der Schule versammelt. Wir steigen aus dem Auto und sind umringt von Kindern. Einer der Lehrer und der Kirchenvorstand begrüssen uns mit einer langen Rede. Darüber berichtend, was sie brauchen und wie dankbar sie Mr. Walter sind. Die Rede wird uns sogar auf Papier mit Unterschrift und Stempel überreicht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-308" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=308"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-308" title="DSC_0340" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0340-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Die Trommeln und Bongos werden ausgepackt. Gesang und Tanz beginnt. Im von stampfenden, tanzenden Füßen aufgewirbelten Staub springen die Batwas uns freudig begrüssend auf und ab. Ich habe einen Deal mit Romie: wenn sie tanzt, tanze ich auch. Also klatschen und tanzen wir mit.</p>
<p>Romie ist nervös. Die Deckenverteilung soll in der Kirche statt finden. 175 Decken für 300 Menschen. Pro Famillie ein bis zwei Decken, abhängig davon wieviel Kinder zu einer Famillie gehören.</p>
<p>Wir bauen nahe des Altarbereiches einen Wall aus Decken auf. Nur Romie und ich. Plötzlich dreht sich die kleine Romie um und herrscht laut die Männer in einheimischem Dialekt an. Ich verstehe kein Wort. Erst als sich die vier Männer, die uns zugesehen haben beschämt erheben und zupacken, verstehe ich, was Romie da getan hat und muß innerlich sehr lachen. Ich liebe dieses Frau!  Zugegeben jetzt geht es schneller.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-309" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=309"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-309" title="DSC_0371" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0371-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Jede Famillie wird einzeln aufgerufen. Die Männer, Frauen und Kinder betreten Famillie nach Famillie die Kirche. Erst jetzt fällt mir auf, wie abgeschlissen ihre Kleidung ist. Wie gezeichnet ihre Gesichter sind. Wie müde und traurig sie wirken. Die Freude über die Decken zaubert ein Lächeln in viele Gesichter. Die Verzweiflung treibt zum Betteln um mehr. Es ist schwer auszuhalten, dass man eigentlich nicht genug tun kann, um ihr Elend zu mindern.</p>
<p>Wir wünschen uns nur, das kein &#8220;Run&#8221; auf die Decken beginnt. Alles geht soweit gut. Erst am Schluß werden die letzten 20 Decken von den verbleibenden in einem wilden Geraufe untereinander entrissen. Trotzdem: viele sind sehr glücklich. Romie auch. Wir auch. Walter und Romie hatten eine großartige und wichtige Idee.</p>
<p>Die Kleidung, die wir gesammelt haben, heben wir uns für morgen auf.</p>

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		<title>Night 3: Auf Ugandas Straßen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 30. -&#62; 31..Januar  2012  Night 3, Entebbe-Kampala-Äquator-Mbarara-Kibale 463 holprige, staubige &#8220;Schlagloch-Kilometer&#8221;  haben wir in der Nacht zurückgelegt. Das sind nicht etwa europäisch zu erwartende, niedliche viereinhalb Stunden&#8230; Irgendwann haben wir vergessen genau nachzurechnen.. Aber es müssen sowas zwischen 9 und 11 Stunden gewesen sein. Äquator-Überquerungs-Kaffee miteingerechnet. Ein vollbepacktes Auto ohne Benzin von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 30. -&gt; 31..Januar  2012  Night 3, Entebbe-Kampala-Äquator-Mbarara-Kibale</p>
<p><a rel="attachment wp-att-276" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=276"><img class="size-thumbnail wp-image-276 alignleft" title="IMG_0624" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0624-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>463 holprige, staubige &#8220;Schlagloch-Kilometer&#8221;  haben wir in der Nacht zurückgelegt. Das sind nicht etwa europäisch zu erwartende, niedliche viereinhalb Stunden&#8230; Irgendwann haben wir vergessen genau nachzurechnen.. Aber es müssen sowas zwischen 9 und 11 Stunden gewesen sein. Äquator-Überquerungs-Kaffee miteingerechnet. Ein vollbepacktes Auto ohne Benzin von drei Männern durch die dunkelste Nacht geschoben und das ohne Licht(!), mit eingerechnet. Wir beziehen mitten in der Nacht unser Hotel. <a rel="attachment wp-att-254" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=254"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-254" title="billie arms out wide over lake" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/billie-arms-out-wide-over-lake-240x180.png" alt="" width="240" height="180" /></a>Die Jungs verweigern seltsamerweise das Kingsize Doppelbett. Ansonsten fallen wir alle scheintot, gut durchgeschüttelt und gerührt in freudiger Erwartung auf 4 Stunden Schlaf ins Bett.</p>
<p>Hurra ein Auto! Erster Gedanke als ich vom Frühstück mit Stu und ein paar Indern aufstehe, die ausflippen, als sie Shiva auf dem Amulett um meinen Hals sehen. &#8220;It&#8217;s a very powerful god&#8221;.</p>
<p><span id="more-231"></span><br />
<a rel="attachment wp-att-255" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=255"><img class="size-thumbnail wp-image-255 alignright" title="IMG_0142" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0142-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Hurra, wir steigen wieder ins Auto, wobei ich muß sagen, ich fahre eigentlich gerne, denn die Gentlemen hinter mir, Stu, Greg, Michael, Walter und Nikolaus haben der Lady im Team den besten Platz vorne überlassen. Der beste Platz ist es aber nicht nur wegen der Sicht und der &#8220;Speibfreundlichkeit&#8221;, sondern vor allem wegen der spannenden Gespräche mit Hassan, unserem unermüdlichen Fahrer. Unermüdlich beim spätabendlichen Fahren, unermüdlich all meinen Fragen gegenüber. Ich glaube er weiß einfach alles..</p>
<p><a rel="attachment wp-att-256" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=256"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-256" title="IMG_0273" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0273-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Eigentlich sind wir jetzt nicht mehr zu sechst, wir haben auf dem Weg nach Kibale, kurz nach Kampala (was ich andauernd verwechsle) Bos(s) mitgenommen. Er ist aus Kampala und arbeitet als Journalist für verschiedene, ugandische Fernsehsender wie das ugandische NTV. Er ist auch Romies Cousin. Romies ist eine 23jährige Uganderin, die aus einem der Bergdörfer nahe des Lake Bunyonyi stammt und uns schon bei unserem ersten Uganda-Meeting im JGI-A besucht hat. Ihr erstes Mal in Europa. Mein erstes Mal in Afrika. Lustigerweise mag sie Wiener Schnitzel genauso wenig wie ich. Und das Rindfleisch, das schmeckt für sie komisch in Österreich. Geht uns in Uganda auch so. Andere, wunderschöne, braune und schwarze Rinder gibt es hier, mit langen, spitzen Hörnern. Sie laufen überall die Strassen entlang, manchmal auch vor unser Auto. Sie laufen frei mitten durch die Menschen, keiner fürchtet sich vor den Hörnern. Die Kühe sind ruhig und gelassen. Überhaupt macht es mich jeden Tag beim Fahren glücklich zu sehen, wie kleine Ziegenböcke wild durch die Gegend hopsen. Ziegen- und Schafherden unser Auto zum Anhalten bringen und niemand sich darüber aufregt. Alles hat seinen Fluss. Es gibt kaum Straßenschilder. Und reden wir nicht von Bodenmarkierungen, Straßenbegrenzungen und glattem Asphalt&#8230; Die Menschen hier scheinen einfach aufeinander zu schauen. Afrika erdet. Hektik und Hysterie des Städteralltages ist ganz fremd und fern. Ich liebe es hier. Manchmal wirkt eine Situation kurz aggressiv, so als wir ein paar Holzarbeiter mit riesigen Sägen filmen möchten. Sie stoppen die Arbeit und wollen Geld dafür, das sie weitermachen und wir sie filmen.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-257" style="float: right; border: 0px initial initial;" title="IMG_1756" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_1756-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<div>&#8220;Speedbumps are a sleeping police&#8221;, unser Fahrer Hassan hat Poeten-Züge.  Momentan wünschten wir uns, die Speedbumps würden woanders &#8220;schlafen&#8221;. Nur nicht auf der Strasse auf der wir fahren. Mit unseren Bodenwellen ist das kaum zu vergleichen: Bei diesen &#8220;Polizisten&#8221; handelt es sich um Riesen- bis Fünfteilige &#8220;Polizisten&#8221;. Wenn man ans Oktoberfest oder den Wiener Prater denkt, wird es einfacher. Ich mag Hassans Erklärungen der Dinge: sie sind so einfach, wie lustig und dabei sehr klug. Gerade erklärt er mir, das es auf der unglaublich rot-staubigen Straße auf der wir gerade fahren keine Schilder sind.</div>
<div>&#8220;You could easily get lost&#8221;. Als ich meine, es gäbe überhaupt wenig Schilder,sagt er: &#8220;Yes, people have to use their heads&#8221; und tippt mit seinem langen Zeigefinger an seinen Kopf. Ich muß ziemlich lachen, denn genau das möchte ich dem &#8220;Ich-gebe-mein-Hirn-bei-meinem-Navi-ab&#8221;-Volk manchmal gerne zurufen, das die Europäische Hemisphäre so dicht bevölkert und sein Auto nach einem sterilen &#8220;Bitte rechts abbiegen&#8221; auch gerne mal unhinterfragt in einem See versenkt. Überhaupt lässt es sich gut auf unser aggressives europäisches Fahrverhalten übertragen. &#8220;Use your head&#8221; ,  das hätten wir schon mal als eine von vielen simplen Wahrheiten in Afrika gelernt.</div>
<div>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-277" style="float: left; border: 0px initial initial;" title="IMG_0621" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0621-e1328340340557-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" />Besondere Freude hatte Hassan mit Gregs und Stus Schlafmasken. Zum Glück habe ja nicht ich die Rolltrollies und Schlafmasken <img src='http://www.reisen.janegoodall.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich mag moderne Männer! Schlafmasken in flieder und violett, das veranlasste Hassan zu einem langen verwunderten Blick in den Rückspiegel, kurz irritiert die Strasse aus dem Blick lassen (was er sonst selten tut), gefolgt von der Frage: &#8220;What is this?&#8221;. Greg: &#8220;Eyeshades!&#8221; Ich glaube Hassan hat sich immer noch gewundert, warum Fliederfarbenes auf staubigen Strassen mit rotem Staub dem Schlaf zuträglich sein sollte. Natürlich kann ich mit Gregs Erlaubnis Euch diese Bilder nicht vorenthalten. Auch hatte er definitiv das richtige Shirt an diesem Tag an: &#8220;Getting dirty&#8221; &#8211; Abends waren wir das definitiv!</p>

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<p>Hier ein kleiner Film zum Thema &#8220;Getting Dirty*   Starring Gregory Kennedy-Salemi * Director of Photography: Lilian Klebow ::  <a rel="attachment wp-att-291" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=291">00285</a> (zweimal drauf klicken, dann sollte sich der Film öffnen)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Day 3: &#8220;Walking with Africa, Baron  and Billi&#8221; oder &#8221;Life is never what you planned&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 30.Januar  2012   Day 3 Ngamba Island 6:00 klingelt mein Wecker. Es ist dunkel und ich trau mich nicht wirklich das Licht anzumachen. Schlafen gehen im Dunkeln war auch eine Herausforderung und speziell die Suche nach dem Outdoor-Plumpsklo, das wenigstens hochbiologisch ist, hatte so einiges für sich. Kaum ist die Taschenlampe an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 30.Januar  2012   Day 3 Ngamba Island</p>
<p><a rel="attachment wp-att-242" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=242"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-242" title="_MG_7389" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7389-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>6:00 klingelt mein Wecker. Es ist dunkel und ich trau mich nicht wirklich das Licht anzumachen. Schlafen gehen im Dunkeln war auch eine Herausforderung und speziell die Suche nach dem Outdoor-Plumpsklo, das wenigstens hochbiologisch ist, hatte so einiges für sich. Kaum ist die Taschenlampe an, bist du umringt von einem Schwarm &#8220;Lake Flies&#8221;, die das Licht mehr zu lieben scheinen, als jede Motte, es je könnte. Vor allem sind sie nicht gerade von der Eremitensorte. Und sie haben angeblich die liebenswürdige Eigenheit auch durch die kleinste Moskitonetzmasche zu passen.<span id="more-229"></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-243" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=243"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-243" title="_MG_7420" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7420-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>So stehe ich morgens wieder im Dunkeln auf. Finster, find mal was! Und bin nicht 6:15 beim Frühstück, sondern erst um 6:35. Und was lerne  ich vom mich an die ausgemachte Frühstückszeit erinnernden für die Menschenfütterung Zuständigen? Kein &#8220;Pole-pole&#8221; (Langsam-langsam&#8221;, keine &#8220;BMT&#8221; (Black Men&#8217;s Time), nein! &#8220;Deutsche Pünktlichkeit&#8221; ist gefragt. Life is never what you planned. Und schon gar nicht, wenn man es mit Schimpansen zu tun hat. Michael, Stu und ich dürfen heute Früh -große Ausnahme- mit den Schimpansen in den Urwald spazieren. Der Moment auf den wir alle &#8220;geimpft&#8221; haben!  Wir sind nichts als ein großer Virenpool für die armen, kleinen Schimpansen. Drei Tierpfleger sind bei uns: Stany, Philip und Paul. Mit den Jugendlichen und kleinen Schimpansen gehen wir in das riesige Freigehege. Genaugenommen sizen wir auf den Baumstämmen im Gehege und warten auf die Chimps.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-244" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=244"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-244" title="_MG_7438" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7438-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Langsam setzen sich die ersten Affen in unsere Nähe. Einer setzt sich sofort zu Stany. Ganz nah: Baron. Links von mir sitzt Africa, seine &#8220;Stiefschwester&#8221;. Mit etwas Abstand. Ich kann es nun echt nicht mehr glauben. Das sind die  beiden Affenbabys, die so schwer misshandelt wurden. Aus der BBC Reportage. Die beiden, die dann so liebevoll von den anderen Schimpansen aufgenommen wurden. Wir sind gespannt, wann sie Stuarts Kamera entdecken. Wie sie auf uns reagieren. Die Keeper bitten uns, komme was wolle ruhig zu bleiben,  uns nicht schnell zu bewegen. Schimpansen können manchmal recht aggressiv sein und sich untereinander &#8220;prügeln&#8221;. Aber uns würden sie nichts tun. Nervosität. Neugier. Freude. Stany steht auf. Ich rücke näher an Baron heran. Er sieht mich an. Sieht weg. Schaut wieder hoch zu mir.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-245" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=245"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-245" title="_MG_7590" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7590-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Als ich wegschaue und wir eine zeitlang so sitzen, spüre ich einen Schimpansenarm auf meinem Rücken. Baron umarmt mich ganz kurz und schüchtern. Dann klettert er vorsichtig an mir vorbei. Wohl etwas schüchtern. Er hat so schöne Augen. Seine Gesichtszüge sind weich und  &#8221;lieb&#8221;. Die Pfleger sagen Africa dominiert ihn. Er ist eher schüchtern, sucht Körperkontakt und er braucht Aufmerksamkeit. Ich mag ihn. Stany nimmt ihn in den Arm. Drückt ihn. Krault ihn am Kinn. Er schließt die Augen. Scheint die Liebe und Zuneigung zu brauchen. Stany kennt ihn und Africa 6 Jahre lang.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-246" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=246"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-246" title="_MG_7489" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7489-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Ich habe großen Respekt vor diesen wunderschönen Tieren. Hm, eigentlich sind sie Persönlichkeiten. Wenn man ihnen so nahe ist, kann man das besonders gut sehen. In ihren Gesichtern lesen.&#8221;Schimpansen geben dir gerne einen Schlag in die Kniekehle&#8221;, erklärt uns Stany und gibt das Zeichen zum Aufbruch. Wir machen einen &#8220;Morning Walk&#8221; mit den Schimpansen durch den Urwald. Sie sind ziemlich clever. Entweder sie möchten uns damit sagen, das es viel Klüger ist, auf allen Vieren durch den Dschungel zu laufen und dabei keine Zweige ins Gesicht geschlagen zu bekommen, oder sie haben einfach Spaß daran uns zu zeigen, das sie unseren Schwachpunkt kennen und wir wirklich lustig aussehen, wenn wir nach einem Schlag in die Kniekehle zusammensacken.</p>
<p>Plötzlich spüre ich einen Schimpansenarm an meinem rechten Bein und denk mir &#8220;Na klar, gut, sie versuchens&#8221; &#8211; doch, nein! Africa legt ihren Arm um mein Bien zieht vorsichtig, hebt ihren Arm und deutet mir, das sie auf meinen Rücken möchte. Die Pfleger tragen die Kleinen gerne am Rücken. Ich liebe sie gerade dafür. Leider lassen die Keeper das nicht zu. Ich hätte sie so gerne getragen, aber Africa ist sehr unberechenbar, sie ist immer noch schwer traumatisiert.  Sie kann sich zwar trotz der Boxhaltung wieder bewegen, aber wie wir Menschen auch, vergisst die 18monätige Misshandlung nicht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-247" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=247"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-247" title="_MG_7408" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7408-e1328264517144-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wir setzen uns mit den Affen auf eine Lichtung. Manche liegen, manche sitzen. Michael sitzt neben Bili &#8211; ja, sie heißt wie ich- einem Teenager-Schimpansenweibchen. Sie liegt am Rücken, ganz entspannt. Wenn die älteren Bosse nicht da sind, ist sie sowas, wie die Chefin der Teenagerschimpansen. Plötzlich greift sie nach Michaels Arm. Er sieht &#8220;erleuchtet&#8221; aus, so glücklich strahlt er. Ledern und weich, sei ihre Hand gewesen, schwärmt er. Auch Schimpansen mögen Spiegel&#8230; Ein Schimpanse sieht ganz fasziniert in Stu&#8217;s Kamera und greift nach dem Objektiv, blickt neugierig hinein. Er sieht seine eigene Spiegelung und ist ganz fasziniert. Stuart auch - von den schönen Bildern&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-248" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=248"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-248" title="Screen Shot 2012-02-03 at 10.25.24 AM" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/Screen-Shot-2012-02-03-at-10.25.24-AM-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Stany schlägt mir noch vor eine &#8220;special experience&#8221; zu machen. Er könne mich mit Mika, dem Alphamännchen, ein bißchen alleine im Gehege  lassen. Ich mag seinen Humor und erkläre ihm, Natascha (Mikas erstes Weibchen)  nicht eifersüchtig machen zu wollen. Schließlich habe ich sie gestern gefüttert. Was würde sie wohl von mir denken!?  Auch den &#8220;ganz-lieb&#8221; gemeinten Vorschlag, es mal mit der Affenleibspeise &#8220;Ameisen am Spieß&#8221; zu versuchen lassen wir aus. Geröstet vom Markt ok, aber roh und am Stecken <img src='http://www.reisen.janegoodall.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Außerdem können wir leider nicht da bleiben. Das Boot wartet auf uns und ein weiteres Interview mit Panta , dem Chef des ugandischen JGI in Entebbe. Und dann eine 9 stündliche Fahrt bei der wir zum dritten Mal in 3 Tagen den Äquator kreuzen. In diesem Sinne, Schiff ahoi&#8230;</p>
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		<title>Day 2: TIMBO</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht Lilian Klebow 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 29.Januar 2012   Day 2     Ngamba Island Schon bei der 3. Fütterung des Tages habe ich mich in Ihn verliebt: Timbo. Ein großer Schimpanse, ca. 12 alt, nicht sehr alt also, aber grau. Ein eleganter, stolzer, grauer Bart ziert sein gütiges Gesicht. Er sitzt verhältnismâßig ruhig, gelassen und sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(B)Logbuch der Ugandareise. Sternzeit: 29.Januar 2012   Day 2     Ngamba Island</p>
<p><a rel="attachment wp-att-233" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=233"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-233" title="_MG_7604" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7604-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Schon bei der 3. Fütterung des Tages habe ich mich in Ihn verliebt: Timbo. Ein großer Schimpanse, ca. 12 alt, nicht sehr alt also, aber grau. Ein eleganter, stolzer, grauer Bart ziert sein gütiges Gesicht. Er sitzt verhältnismâßig ruhig, gelassen und sehr wachsam zwischen den anderen Schimpansen. Die einen heben eine Hand hoch, wie in der Schule, andere stellen sich aufrecht auf beide Beine, einer sitzt da und klatscht&#8230; nur Timbo sitzt ruhig und gelassen dazwischen. Erst als eine Paw-Paw, eine Papaya, in Sicht kommt, hebt er langsam die Hand. Ich frage Paul, den Keeper, ob er der Silbberrücken, das Alphamännchen,  der Truppe ist. &#8220;No, that&#8217;s Timbo. He&#8217;s the bodyguard of the alpha male, Mika. He&#8217;s his friend, the second important chimp of the tribe. He&#8217;s very kind and calm. He never takes away food from anybody&#8221;. Ich verliebe mich noch mehr in Mika.<span id="more-227"></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-234" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=234"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-234" title="_MG_7626" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/MG_7626-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Es ist faszinierend zu sehen, wie jeder Chimp seinen eigenen Charakter hat. Als  ich frage, wie sie die Menschenaffen unterscheiden können,  erklären mir Philip und Paul, dass sie wie Kinder für sie sind. Dass sie sie auch auf meterweite Entfernung erkennen. Am Gang. An der Stimme. An der Bewegung. Eben so, wie wie das auch tun. Vier mal am Tag werden sie gefüttert. &#8220;A special diet&#8221;. Womit man ein weiteres Mal, die wahre Bedeutung dieses Wortes erfährt: Schimpansen werden hier nicht etwa ausgehungert wie wahnsinnige Europäer(innen), um sich dann des Jojoeffektes zu erfreuen, nein, sie bekommen ein spezielles, gesundes &#8220;Menü&#8221;, um all Ihren gesundheitlichen Ansprüchen zu genügen. Ein weiteres Mal, können wir uns an den Chimps ein Beispiel nehmen. Gleich g&#8217;scheit essen, dann braucht man keine Diäten und wird  sogar noch gesünder dabei. Um 8h  bekommen sie einem speziellen Maiskuchen mit Bananen,  um 11h30 einen &#8220;Gemüse- und Fruchtcocktail&#8221;, um 16h30 noch einmal das Gleiche und Abends gegen 18h30 gibt es Porridge aus silbernen Schalen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-235" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=235"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-235" title="DSC_0082" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0082-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Bei der Abendfütterung fixiert Timbo mich. Na mehr habe ich nicht mehr gebraucht: Hinter mir das lachende und johlene Team vom JGI-A und Stu &amp; Greg, die natürlich alles mit der Kamera festhalten. Timbo sieht mich an und streck seine Hand nach mir aus. Noch lauteres Gelächter. Wir kommen zu dem &#8220;Profiwissenschaftler-Schluß&#8221;, das grauhaarige Schimpansen blonde Menschenweibchen favorisieren. Man denke nur an Jane und David Greybeard.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-236" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=236"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-236" title="DSC_0139" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0139-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Umgekehrt ist das genauso, kann ich bestätigen, schließlich bin ich mit einem &#8220;Silberrücken&#8221; verheiratet. Das Team hat sich halbwegs beruhigt und wir bekommen unser erstes, richtiges, afrikanisches Abendessen: Matoke. Ich liebe Kochbananen. Natürlich bleiben wir Jane&#8217;s Whiskeyregel treu und versuchen es mit afrikanischem Bier am Camp Fire.</p>
<p>Unter Schimpansen-Schreien schlafen wir im Pflegertrakt ein. 6:15 Frühstück. Gute N&#8230;.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-237" href="http://www.reisen.janegoodall.at/?attachment_id=237"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-237" title="DSC_0095" src="http://www.reisen.janegoodall.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0095-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Rechts seht Ihr Timbo: zur Erklärung: die Schimpansen gehen zur Fütterung in die Käfige. Menschen sollten an Wildtiere wie Schimansen generell nicht zu nahe heran, denn unsere Viren sind sehr gefährlich für Schimpansen. Auch um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, werden sie durch die Stäbe des Fuetterungstraktes am Abend gefüttert. Den Rest der Mahlzeiten bekommen sie im Freigehege. Wir haben zwar eine Sondergenehmigung für das Drehen und Fotografieren im Gehege bekommen, aber auch wir durften die Schimpansen nicht berühren. In unserem speziellen Fall waren es Babyschimpansen, die mit Hand aufgezogen wurden. Da es sich um ein Sanctuary handelt.</p>
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